Mit dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) richtet missio in diesem Jahr den Blick auf die Menschen in Madagaskar. Der Inselstaat vor der Südostküste Afrikas ist geprägt von großer Armut, politischer Instabilität und den Folgen von Dürren und wiederkehrenden Zyklonen. Viele Menschen leben unter schwierigen Bedingungen und haben nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlicher Teilhabe.
Gerade in abgelegenen Regionen ist die Kirche oft die einzige verlässliche Anlaufstelle. Gottes Zuspruch „Seid mutig und stark“ ist in vielen Christinnen und Christen dort lebendig. Ordensschwestern, Priester und kirchliche Gemeinden begleiten Familien, eröffnen Perspektiven durch Bildung, kümmern sich um kranke und bedürftige Menschen und setzen sich für jene ein, die am Rand der Gesellschaft stehen. Ihr Engagement macht vielen Menschen Mut und zeigt, wie stark Gemeinschaft und Glaube tragen können. Mut ist nicht immer spektakulär. Manchmal zeigt er sich einfach darin, da zu sein, Tag für Tag.

Das Aktionsplakat von missio Aachen zeigt zwei Ordensschwestern aus der Fischerpastoral in Morondava. Mitten in einem Umfeld, in dem viele Fischerfamilien trotz harter Arbeit kaum von ihrem Fang leben können, strahlen die Schwestern Lebensfreude, Hoffnung und Zuversicht aus. Sie stehen beispielhaft für eine Kirche, die den Menschen nahe ist und aus dem Glauben heraus Verantwortung übernimmt.
In der Pfarrei St. Stephan Karlsruhe weitet das Kompetenzteam „Partnerschaften und Weltkirche“ den Blick über das eigene Umfeld hinaus in die große Welt und macht sich das Anliegen der Gemeinden in den Eine-Welt-Ländern zu eigen. Partnerschaft – Solidariät – Kommunikation mit den Christinnen und Christen in Peru, Afrika und Indien prägen unsere Zusammenarbeit in den insgesamt acht Partnerschaften.
Hintergrund
Der Sonntag der Weltmission wird 2026 zum 100. Mal gefeiert. Seit nun 100 Jahren macht er sichtbar, was Weltkirche bedeutet. Christinnen und Christen weltweit stehen füreinander ein – im Gebet, in der Solidarität und durch konkrete Hilfe. Der Weltmissionssonntag erinnert daran, dass wir über Länder- und Kontinentalgrenzen hinweg miteinander verbunden sind und Verantwortung füreinander tragen. Die Hälfte der weltweit rund 2.500 katholischen Diözesen befindet sich in Regionen, die zu den ärmsten der Welt gehören. Kirchliches Leben ist dort oft nur dank der Unterstützung der Weltkirche möglich. Mit Ihrer Spende zum Sonntag der Weltmission stärken Sie dieses weltweite Netzwerk der Solidarität. In Deutschland findet die Kollekte am Sonntag, den 25. Oktober 2026, statt.
Weitere Informationen unter: www.missio-hilft.de/wms
