Auf dem Weg zum Rat der Religionen in Karlsruhe

Religionsgemeinschaften treffen sich mit Vertreter aus dem Staatsministerium Baden-Württemberg

Ein friedliches Miteinander trotz aller Unterschiede - dafür steht der Karlsruher Garten der Religionen seit mittlerweile über zehn Jahren, entstanden ist er zum 300-jährigen Stadtjubiläum 2015.
Schon seit einiger Zeit gibt es Planungen, dass auch ein Rat der Religionen in Karlsruhe gegründet wird. Dazu hat es schon einige Überlegungen, Gespräche und Planungen der verschiedenen Religionen untereinander und mit der Stadt Karlsruhe gegeben. Auf dem Weg zur geplanten Gründung fand am 17. Juni eine gemeinsame Veranstaltung aller im Garten der Religionen vertretenen Glaubensgemeinschaften mit Dr. Michael Blume, Beauftragter gegen Antisemitismus im Staatsministerium Baden-Württemberg, statt. 

Quelle: Katholische Kirche Karlsruhe

Erhard Bechtold, der die Initiative von Beginn an begleitete, unterstrich die Bedeutung des Gartens als einen offenen Ort für alle, der für Toleranz und ein friedliches Miteinander stehe: "Keiner muss hier seine Religion aufgeben, jede Religion hat ihre Traditionen. Toleranz bedeutet, ich akzeptiere den anderen und halte ihn auch in seiner Andersartigkeit aus."
 
Gemeinsamer Wille: Rat der Religionen
Bei der an das Treffen im Garten der Religionen stattfindenden Abendveranstaltungen bekräftigten alle Religionsgemeinschaften das gemeinsame Ziel, einen Rat der Religionen in Karlsruhe gründen zu wollen. Auch Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup unterstützte in einem motivierenden Grußwort diesen Wunsch mit Blick auf ein friedliches Miteinander in der Stadtgesellschaft.

Quelle: Katholische Kirche Karlsruhe